Voltec-Antriebskonzept

Aaaaaaaarrrrrrgggghhhh !!!!

aerger

Immer wieder gibt es diese blöden „Expertenmeinungen“ zum Antriebskonzept vom Ampera/Volt. Ich kopiere hier jetzt meine Kommentare aus diversen Blogs um mit copy/paste leichter „Infomaterial“ zu haben. Wer mehr lesen will, auf 2 extra Seiten habe ich mittels Fachliteratur das Voltec-Konzept genauer beschrieben (Elektro-Antrieb, RE-Antrieb).

Der Ampera ist ein Elektroauto weil es von einem Elektromotor angetrieben wird. Er hat auch einen Benzinmotor, der, wenn die Batterie leer ist, mit einem 2.Elektromotor als Generator Strom produziert. Dieses Prinzip wird mit der Bezeichnung „range extender“ charakterisiert. Das ist zwischen i3 und Ampera gleich. Beim Ampera wird in bestimmten Fahrsituationen (wenig Leistungsbedarf) der Verbrennungsmotor zusätzlich zum Antriebs-Elektromotor mit dem Planetengetriebe verbunden, weil das in diesen Fahrsituationen effizienter ist. Das ist intelligent und nichts daran ist pseudo !

Hybrid ist er , weil er mehr als ein Antriebssystem hat. Für mich ist es immer unverständlich, warum das spezielle „Zusammenspiel“ (siehe oben) eines 63kW Benziners mit einem 111kW Elektro-Antriebmotors immer so hochgespielt wird. Im normalen Zyklus [4h Laden dann 50-80km elektrisch fahren] kommt der Benziner NIE vor !!!! (Höchstens nach 6 Wochen läuft er für 3 Minuten im Wartungsmodus …)

Vergleiche: Es gibt viele Autos die größer und billiger sind, aber auch welche die kleiner und teurer, also was jetzt ?!?

Direkter Antrieb: Der Verbrennungsmotor (63kW) „hilft“ nur wenn wenig Leistung gebraucht wird. Beim Beschleunigen, Schnellfahren oder bergauf arbeitet der Elektromotor (111kW) alleine, genauso wie im eigentlichen Normalbetrieb mit vollen Batterien.

Tatsächlich wurde der VOLTEC-Antrieb in Deutschland entwickelt …  GM hat da sehr wohl auf die europäische Entwicklungsabteilung zurückgegriffen.

Außerdem ist das mit dem direkten Antrieb auch „so eine Sache“. Man müßte sich mit dem Prinzip etwas näher beschäftigen und nicht die Standard-Phrase wiederholen. Der Antrieb erfolgt rein elektrisch, wie bei einem Elektroauto, bis die Batterie leer ist. Danach wird der Verbrennungsmotor mit dem Generator manchmal im „parallelen“ Modus verwendet, das Hohlrad des Planetengetriebes zu drehen, damit der Antriebs-Elektromotor mit geringerer Umdrehungszahl arbeiten kann. Dies geschieht, wenn WENIG Leistung gebraucht wird. Beim Beschleunigen o.ä. übernimmt sofort wieder der E-Motor alleine den Antrieb und der Verbrenner macht wieder „nur“ Strom für die Batterie.

… also „hilft“ dieser spezielle Modus, dass der E-Motor in bestimmten Fahrsituationen (gleiten) effizienter arbeitet. Daher ist es eigentlich nicht richtig, dem Ampera die Bezeichnung „Elektroauto“ wegzudiskutieren … aber, wie gesagt, man müßte sich mehr damit beschäftigen. Gilt übrigens auch für Journalisten.

Auf der Autobahn brauchte er allerdings 7,5 Liter, obwohl wir dabei auch gleich die Akkus aufgeladen haben und kein zuckelndes Verkehrshindernis waren.

das ist unglücklich formuliert … Es ist sicher gemeint, dass der Stromverbrauch durch den Antriebsmotor durch den Range Extender „nach geladen“ wird. Wenn man die Batterie auch noch zusätzlich aufladen möchte, ist der Verbrauch deutlich höher, aber das ist eigentlich nicht der primäre Sinn des RE.

Ich bin bisher (fast 2 Jahre Ampera) 12000km mit RE gefahren, meist Über Land und/oder Autobahn (im Schnitt 140 km/h) – Verbrauch 6,6km/h

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