Hohe Wand

Nachdem am Montag ein herrlicher Herbsttag war, plante ich kurzfristig für Dienstag eine Herbstwanderung auf der Hohen Wand. Ich fand auch zwei interessante Einträge im e-tankstellenfinder, rechnete mir theoretische Verbräuche aus und machte mich auf den Weg in den Süden. Ein Zwischenstopp zwecks 1 h Nachladen war eingeplant.

Erste Station in 2722 – Winzendorf, am Fuß der Hohen Wand, mit einer tollen Solar-Ladestation der EVN am Bahnhof. Es gibt 2xSchuko-, 1xCEEblau- und sogar 1xType-2-Stecker. Ich teste die letzten beiden, bekomme „nur“ 14A geliefert, ist aber egal (denke ich) …  Die Gegend ist sehr nett, einige kurze Wanderrouten um Winzendorf laden ein, die Ladezeit mit Spazierengehen zu verbringen. Es gibt auch entsprechende Infotafel auf dem sehr ansprechend gestalteten Bahnhofsplatz. Nachdem das Gasthaus (Montag und Dienstag) Ruhetag hat und das ums Eck befindliche Cafe voll und verraucht wirkt, gehe ich 45 Minuten einen Rundwanderweg entlang.

Auf der nun folgenden Fahrt 13,7km aufs Hochkogelhaus auf der Hohen Wand benötig man mindestens 5kWh Restkapazität in der Batterie (Höhenunterschied 650m) ! Erst im Nachhinein habe ich durch Berechnung erkannt, das ich zu wenig geladen hatte. 1km vor dem Ziel ging der RE (range extender) an, was mich ziemlich geärgert hat. Aber die Aussicht, beim Hochkoglerhaus die Batterie wieder etwas nachladen zu können, hat mich etwas getröstet. Vorerst ! Denn als ich ankam, war mit einem Zettel am Eingang vermerkt „Heute Ruhetag“ ! Ich rief die am Zettel angegebene Telefonnummer an und erkundigte mich nach der (durch Herumgehen und Suchen NICHT gefundenen) Ladestation und erhielt die Auskunft, das es keine Ladestelle sei, sondern im Bedarfsfall aus dem Seminarraum ein Verlängerungskabel rausgelegt wird. In Ermangelung anwesender Personen zur Bereitstellung des Kabels habe ich also nicht nachgeladen … 😦 Also falls jemand einen ähnlichen Ausflug plant, unbedingt vorher die Öffnungszeiten erfragen !

Der morgendliche Nebel hat sich etwas verzogen, die Aussicht war aber noch nicht „berauschend“. Die allgemeine Wetterlage hat mich dann auch nicht zu einer Tageswanderung eingeladen, nach etwa einer Stunde Spaziergang Richtung Hubertushaus (mein Lieblingsplatz auf der Hohen Wand) beendete ich meinen Ausflug und machte mich wieder auf den Heimweg. Bei der Abfahrt wurde natürlich viel rekuperiert.

Ein Gedanke zu “Hohe Wand

  1. Das Witzige beim Hochkogelhaus: es gehört eigentlich den Wiener Linien, wäre also prädestiniert für eine „echte“ E-Tankstelle 😉 Ansonst ein sehr Nettes Hotel mit Atemberaubender Aussicht bei den Talseitig gelegenen Zimmern, Fast schon ein Romantikhotel-Geheimtipp!

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