Aktualisierte Zulassungszahlen

Hier sind die entsprechend aktualisierten PKW-Zulassungszahlen vom Februar 2017 für PKW mit Elektroantrieb (EV). Wie es in den einzelnen Bundesländern mit EVs aussieht ist HIER ersichtlich.

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Im April 2014 wurde ein neues „Mitglied“ der Hybrid-Fahrzeug-Familie (F150 LaFerrari mit einem 588kW Benzin- und einem 120kW Elektromotor) in Österreich zugelassen. Das hat mir wieder einmal die „spannenden Variationen“ des Hybrid-Bereiches vor Augen geführt. Die Statistik dieser Hybride  zu beobachten wird immer mühsamer und aufgrund derartiger Fahrzeuge, die mit Elektromobilität nichts zu tun haben, eigentlich auch uninteressant.

Habe zufällig entdeckt, dass 2015 noch 3 Ampera sowie 1 Volt zugelassen wurden, habe ich meine diesbezügliche Statistik erneuert. Jetzt endet (vorerst) meine Statistik für Elektrofahrzeuge mit Reichweitenverlängerung (REX-EV) mit dem Stand März 2016. Ich werde mich zukünftig nur mit den „wirklichen“ Elektrofahrzeugen beschäftigen. 😉

Garage Schwarzenbergplatz

Eigentlich ist die Einfahrt ums Eck‘ – Am Heumarkt 39. Es gibt 2 Parkplätze für e-Mobile mit einer tankE-Ladestation, jetzt auch mit „Steher“ blockiert, damit nicht „normale“ Autos die Plätze besetzen (wie vor ein paar Wochen, wo die Ladestelle immer blockiert war).

Das Besondere hier ist, dass es eine Abendpauschale für das Parken gibt, 6.-€ für 18-24 Uhr, das bedeutet der Theaterbesuch (Akademietheater/Konzerthaus) und das anschließende Essen kann entspannter stattfinden !

Quo vadis – Elektromobilität (Teil 2)

Ich bin neuerdings öfters im Osten Niederösterreichs und speziell im Winter wird es manchmal sehr knapp mit der elektrischen Reichweite meines Ampera’s um von unserem Wiener Domizil zu dem angestrebten Ziel in der Nähe von Gänserndorf (52km) zu kommen. Daher habe ich mir aktuell die dortige Ladesituation mit Hilfe des Verzeichnisses von goingelectric.de angesehen. Ideal scheint, einen Einkauf bei Hofer/Interspar/Billa mit etwas Stromnachladen zu kombinieren. 3 Möglichkeiten bieten sich diesbezüglich in der Nähe an:

(1) VW – Auto Wiesinger

Eine tolle Ladestation mit Typ-2 Steckdose und CC-Kabel, allerdings mit Zettel „keine öffentliche Ladestation“ beschriftet. Obwohl Station frei war, wurde mir nicht erlaubt, für ~1/2 Stunde (~2kW / ~40Cent) während dem Einkauf nachzuladen. Der Standortleiter (?) nach dem ich gefragt hatte, hat sich nicht einmal herabgelassen mit mir persönlich zu sprechen, sondern hat mir ein „Nein“ ausrichten lassen. Der VW elektro-Golf Prospekt, den ich mir 3 Tage vorher bei der Messe besorgt hatte verliert mit derartiger Freundlichkeit plötzlich sehr an Bedeutung.

(2) ÖAMTC

Eine Ladestation des vorigen Jahrhunderts, funktioniert nach Angaben des goingelectric-Verzeichnisses ohnehin nicht, aber auch hier die Aufschrift „Exklusiv für Mitglieder“. Ich probier’s gleich garnicht.

(3) Renault Lauer

Eine tankE-Ladebox mit Typ-2 Steckdose, gerade in Verwendung. Der Werkstättenleiter kommt persönlich zu einem Gespräch und erläutert die Situation. Sie brauchen während der Betriebszeiten die Station zum Aufladen den Kundenfahrzeuge, daher ist sie fast immer besetzt. Aber am Wochenende bzw. außerhalb der Öffnungszeiten könnte ich immer Laden. Hilft mir zwar aktuell nicht weiter, aber war sehr freundlich und die Argumente angesichts der Zoe-Zulassungszahlen nachvollziehbar.

Trotzdem … Quo vadis ?

Quo vadis – Elektromobilität (Teil 1)

Ich habe jetzt meinen Ampera fast 5 Jahre. 2012 habe ich ihn bei der Automesse in Wien kennengelernt und probegefahren und es war um mich geschehen. Aber das ist eine andere Geschichte … Ich mache mir zuletzt sehr oft Gedanken, wie sich die Elektromobilität in diesen 5 Jahren entwickelt hat. diesbezügliche Erfahrungen möchte ich hier festhalten …

Automesse 2017. Ich mache den Fehler mit dem Auto anzureisen, ja eh …. Praterstern – Parkgarage 30 Minuten. In der Garage (Parkhaus D, 1800-Platz-Garage mit 8 eParkplätzen) alle eParkplätze frei, mit 2km Restreichweite angesteckt und gefreut. War auch noch ziemlich früh (9 Uhr) und das Parkhaus generell kaum besetzt. Mittags beim Zurückkommen hat es dann schon anders ausgesehen, Parkhaus noch 1/3 leer aber 6 der 8 eParkplätze wieder von Benziner/Diesel besetzt. Wie war das 2012 ? Hat sich da etwas verbessert ?

Quo vadis ?

Strom und die Art, eine Reisen zu planen – (3b)

(Fortsetzung von hier …)

Natürlich ging es dann auch wieder Richtung Norden, der Ausgangspunkt meiner nächtlichen Rück-Tour war Fürstenfeld, genauer die Smatrics-Ladestation im Fachmarktzentrum Fürstenfeld (Körmenderstraße 19, 8280 Fürstenfeld). Ich kam dort relativ spät an (21 Uhr), konnte aber noch während des Ladens ein sehr gutes Abendessen in einem chinesischen Restaurant (C&C Wok) genießen.

1.Etappe – Fürstenfeld – ENI Raststation Loipersdorf (Markt Allhau) – 45km (bergauf)

Das war schon die erste Nacht-Etappe mit sehr wenig Verkehr, daher war es kein Problem, dass ich nur 110km/h gefahren bin. Verbrauch am Ziel: 8,1kWh für 44,6km (18,6 kWh/100km), Rest 11km. Auch diese Nacht war eher kalt, 13°C im August !?!? Hauptproblem war aber dann eigentlich die Ladesäule, die mit einer Fehlermeldung das Laden verweigerte. Obwohl es schon nach 1 Uhr in der Nacht war, hat sich sofort auf der Hotline-Telefonnummer jemand gemeldet. Anfangs war auch online nicht ersichtlich, warum die Station ein Problem macht, aber sie wurde dann per Fernsteuerung heruntergefahren und neu initialisiert. Dann hat alles weitere geklappt. Und wieder möchte ich mich bei Smatrics für dieses tolle Service bedanken !

2. Etappe – Loipersdorf – Wiener Neustadt (Billa) – 63km (aber über Wechsel-Pass)

Die ganze Strecke über den Wechsel-Pass mit nur 110km/h. In der Nacht vermutlich kein Problem, da kann man sich auch einem LKW anschließen, aber wenn man so wie ich um ~5Uhr Früh den ganzen Pendlerverkehr abbekommt, dann wird es kritisch. Einzige Unterstützung war der leichte Regen, der am Wechsel eigentlich eine Geschwindigkeitsbeschränkung (auf 100km/h) bewirkt. Weit und breit gab es auch keinen LKW, der mich beschützt hätte. Ich habe noch nie derartige Überholmanöver gesehen wie in dieser Nacht. Baufahrzeuge („Pritsche“) oder Lieferwagen mit geschätzte 150km/h über die kurvige Autobahn bei leichtem Regenfall, ist das wirklich notwendig ? Ich habe es jedenfalls gesund und elektrisch knapp geschafft, 2km Restreichweite sagt alles, oder ? Verbrauch am Ziel: 9,7kWh für 63,2km (15,3 kWh/100km) – Ein schöner Sonnenaufgang inklusive Frühstück vom Billa haben mich dann wieder beruhigt …

3.Etappe – Wiener Neustadt – Im Frühverkehr nach Wien – 55km

Stau war nicht so schlimm, hat alles gut geklappt. Verbrauch am Ziel: 6,9kWh für 55,0km (12,5 kWh/100km) – 26km Restreichweite.

Resümee: 12 Stunden für 163km klingen arg, aber so eine Nachtfahrt macht Spaß. Einige Rahmenbedingungen sollte man berücksichtigen („Pendlerpanik“ zwischen 5 und 7 Uhr) aber wenn man ein spannendes Buch hat und eine Thermoskanne mit gutem Tee kann man auch als Ampera-Fahrer weite Strecken elektrisch zurücklegen – Geduld und etwas „Fanatismus“ vorausgesetzt 😉

Fortsetzung folgt ?

Strom und die Art, eine Reisen zu planen – (3a)

August 2016 – MotoGP … erstmals wieder in Österreich … Spielberg … 194km von Zuhause entfernt …

Versuch einer gemütlichen Anreise in 4 Akten.

Ich bin ein Smatrics-Fan und da können sich noch so viele Stänkerer aufregen. Ich finde, Smatrics ist die einzige Firma in Österreich, die ein funktionierendes Ladenetz aufgebaut hat. Da entsprechende Investitionen getätigt werden (fünfstellige Euro-Beträge pro Ladestation), kann man nicht erwarten, dass der Strom dann zum Haushaltstarif mit 20Cent/kWh abgegeben wird. Wieviel diese Aufbauarbeit jedem einzelnen Wert ist, ist individuell, aber auf das ewige Smatrics-bashing in diversen Foren kann ich verzichten.

Aber nun zu meinem Projekt. Die Abstände zwischen den einzelnen Smatrics-Ladepunkten sind „ca. 60km“ und daher „Ampera-gerecht“.

1.Akt – Wien – Wiener Neustadt (Schnellladestation BILLA, Gerasdorfergasse 31) – 55km

Nur etwa 55km allerdings Autobahn, daher zur Sicherheit eine gemütliche Anreise mit maximal 110km/h (in der rechten Spur). Abfahrt Freitag Abend ~22Uhr daher kein Verkehr. Verbrauch am Ziel: 8,5kWh für 55,3km (15,4 kWh/100km), Rest 9km, Schnellladestation bricht Ladung nach 5 Minuten ab, beim 2.Versuch funktioniert es dann (trotz Fehlermeldung im Auto wird geladen). Ladung: 23 – 2 Uhr

 

2.Akt – Wiener Neustadt – Raststation ENI Schottwien – 36km

Nächste Etappe nur 36km daher nicht voll geladen. Allerdings habe ich die Steigung auf den Semmering unterschätzt, ist sich dann doch mit 6km Rest knapp ausgegangen. Verbrauch am Ziel: 8,4kWh für 37,5km (22,4 kWh/100km). Die tiefen Temperaturen bereiten einige Schwierigkeiten, 12°C ist eigentlich für Mitte August unangebracht ! Hier gibt es sogar neben der Schnellladestation auch eine „normale“ für mich … Ladung: 2.45 – 6.15 Uhr

3.Akt – Raststation ENI Schottwien – Bruck an der Mur (Wiener Straße 54) – 60km

War mir nicht ganz sicher, ob es sich über den Semmering-Pass ausgeht, aber wir hatten dann doch relativ viel Reserve (19km) da es dann doch auch wieder viel bergab ging (Wie genial sind doch Elektroautos !!!). Die nächste Ladestation in Leoben wäre genau 19km entfernt, aber das werde ich erst das nächste Mal ausprobieren. Verbrauch am Ziel: 7,4kWh für 59,2km (12,5 kWh/100km). Der Frühstückskaffee war genial ! Laden: 6.15 – 9.45

4.Akt – Bruck an der Mur – Spielberg (Marktpassage 1) – 53km

Gemütliche Anreise Samstag Vormittag, noch kein Stau wegen des MotoGP-Wochenendes ! Ladestation in Spielberg ist frei … Verbrauch am Ziel: 8,7kWh für 51,5km (21,1 kWh/100km). Rest 8km.

Resümee: War eigentlich für mich eine gemütliche Fahrt, ich bin inklusive Ladepausen ~12 Stunden unterwegs gewesen, wobei ich während dem Laden im Auto geschlafen oder gelesen habe bzw. Frühstück genossen habe. Während der ganzen Zeit sowie am folgenden Tag habe ich mit der Smatrics-App regelmäßig alle die verwendeten Ladestationen kontrolliert, aber während dieses Tages hat kein anderes Elektroauto (!) die Ladepunkte verwendet (was mich sehr gewundert hat …).

Fortsetzung folgt hier.

1100 – Wien (Hauptbahnhof)

Update Sommer 2016: Es gibt nun auch eine Schnellladestation ! Die 10.-€-Gratisaktion gibt es noch immer …

Update April 2015: Jetzt ist es endlich so weit, die Anlage ist eingeschaltet und in Betrieb. Auch auf der Wipark-Webseite sind die Lademöglichkeiten bei der Garage angezeigt. Momentane Aktion: Ab einem Mindesteinkauf im Einkaufszentrum von 10.-€ bekommt man einen Gutschein für 2 Stunden gratis parken …

Update Februar 2015: Nach nun 4 Monaten ist die Anlage noch immer NICHT in Betrieb !??

11.10.2014: Unter dem neuen Hauptbahnhof wurde eine Wipark-Parkgarage mit 630 Stellplätzen errichtet. Darunter auch 13 für Elektroautos, 5 wurden mit Schuko-Stecker und 8 mit Typ-2-Anschlüssen ausgerüstet. Einfahrt von der Gerhard-Bronner-Straße, in der Garage dann gleich links. Bei der Eröffnung (11.10.) war die Anlage leider (noch) nicht eingeschaltet, aber ich vermute es wird bald so weit sein. Das Shopping Center beim Hauptbahnhof bietet ja sehr viele „Attraktionen“. Bis Anfang Jänner 2015 ist die erste Stunde parken gratis, danach kostet sie 1€. Jede weitere Stunde kostet 3,50€  :-(.